Hartes Wasser ist in vielen Regionen der Schweiz – vom Mittelland bis zum Jura – eine tägliche Herausforderung. Es belastet nicht nur Ihre Haushaltsgeräte und Rohrleitungen, sondern auch Ihre Haut und Ihr Budget. Eine professionelle Wasserenthärtungsanlage schafft hier Abhilfe, indem sie die Wasserqualität spürbar verbessert und die Lebensdauer Ihrer Investitionen verlängert.
Mit weichem Wasser gehören mühsame Putzaktionen gegen hartnäckige Kalkflecken in der Dusche oder auf dem Geschirr der Vergangenheit an. Doch die Vorteile einer Wasserenthärtungsanlage gehen weit über die Ästhetik hinaus:
Ein weitverbreiteter Irrtum ist, dass das Regeneriersalz direkt für die Enthärtung zuständig ist. Das stimmt nicht ganz. Die eigentliche Arbeit leisten tausende winzige Harzperlen im Inneren des Ionenaustauschers. Das Salz dient lediglich dazu, dieses Harz in regelmässigen Abständen zu reinigen und wieder zu aktivieren.
Der Enthärtungsvorgang in einer modernen Anlage (Ionenaustausch-Verfahren) folgt einem präzisen Drei-Stufen-Plan:
Damit das System dauerhaft funktioniert, müssen die Harzkügelchen regelmässig von den gesammelten Mineralien befreit werden. Hier kommt die Regeneration ins Spiel. Sobald das Harz gesättigt ist, leitet die Steuerung der Anlage eine Sole-Lösung (Salzwasser) durch den Tank. Diese starke Lösung löst den Kalk von den Perlen ab und ersetzt ihn wieder durch frische Natrium-Ionen. Die dabei entstehende kalkhaltige Spülflüssigkeit wird sicher in den Abfluss geleitet. Anschliessend ist das Harz „aufgeladen“ und bereit für den nächsten Zyklus.
Moderne Anlagen in der Schweiz arbeiten heute mengenabhängig – das heisst, sie regenerieren nur dann, wenn es wirklich nötig ist, was den Salz- und Wasserverbrauch minimiert.
In der Schweiz wird die Wasserhärte in französischen Härtegraden (°fH) gemessen. Ab ca. 15–20 °fH lohnt sich die Anschaffung einer Enthärtungsanlage bereits massiv. Informationen zur Härte in Ihrer Gemeinde finden Sie oft auf trinkwasser.ch.